Italien/Kroatien/Italien 2021/2022

16. 05.22 – 22.05.22      Reggio – Palma de Mallorca 640 sm

 Am Montag konnten wir endlich die Werft verlassen. Wir mussten noch tanken. Also nochmal in den Hafen. Nun hatten wir 20 kn Wind, der uns gegen die Kaimauer drückte. Mit der Heckleine noch am Kai wendeten wir und manövrierten uns so von der Mauer weg. Jetzt mussten wir noch ein wenig langsam fahren, da wir noch das Hochwasser Gibraltar abwarten mussten, um mit der Strömung durch die Straße von Messina zu kommen.  Um 15.45 Uhr gings los. In der ersten Nacht tauschten wir alle vier Stunden. Was sich die nächsten Tage bewährt hat. In  Capo san Vito ankerten wir, da wir uns noch ein wenig Proviant beschaffen wollten. Das Meer war jedoch wieder so unruhig, dass wir mit dem Dinghi schwerlich ans Ufer gekommen wären. Also fuhren wir weiter. Brot backen wir inzwischen selbst. Somit kein Problem. Die Überfahrt selbst war durchwachsen, von nur segeln, segeln mit Motorunterstützung und nur motoren. Am Sonntag kamen wir um 16.00 Uhr in Palma de Mallorca an. Wir ankerten in der Nähe des Hafens vor dem Strand. Am Abend gab es noch eine Kleinigkeit in der Strandbar. Es war für uns ein tolles Erlebnis diese 640 sm alleine bewältigt zu haben.

30. April 2022                 Roccella – Reggio de Calabria 60 sm

 Hier lassen wir unser Unterwasserschiff neu streichen. Leider hat uns die Werft den Termin mehrmals verschoben. So mussten wir notgedrungen zwei Wochen im Hotel wohnen. Wir nutzten die Zeit uns mit dem Fahrrad die Umgebung von der Straße von Messina anzuschauen.

18.12.21 – 16.02.22       Florenz, Rom, Pompej

Unser Aufenthalt im Hafen von Roccella war toll. Wir haben viel gesehen und viele nette Leute kennengelernt.

Dienstag 19. Oktober – 6. November 2021

Wir buchten einen Hafen in Roccella Ionica, Kalabrien. Jetzt war es an der Zeit von Kroatien Abschied zu nehmen. Elisabeth und Alfons begleiteten uns auf der Reise.

Hier verabschieden wir uns von Chrissi, die leider nicht mit uns kommen konnte. Alles Gute Dir.

Am Mittwoch gings los. Wir tankten in Rovinj noch voll. Mit Stopps in Unije, Diklo, Kaprije, Hvar, Vela Lucka, Uvala Przina und Dubrovnik erreichten wir Cavtat, wo wir um 9.00 Uhr ausklarierten. Die Überfahrt nach Italien war ruhig. Am nächsten Morgen um 11.30 erreichten wir Monopoli. Jetzt hatten wir schon die ersten 427 sm geschafft. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war dann nicht mehr so toll. Für das Wochenende war der Medicane „Apollo“ (der erste im Mittelmeer) südlich von Italien angesagt. Was tun? In Brindisi abwettern oder weiter. Wir entschieden uns weiterzufahren. Wir machten noch einen Stopp in Maria di Leuca, wo wir im Hafen ankerten. Die Nacht war jedoch so unruhig, an Schlaf war nicht zu denken. Der Hafenmeister von Roccella teilte uns mit, dass wir frühestens in 3 Tagen kommen können, da es unmöglich ist, in den Hafen bei dieser Wellenhöhe einzufahren. Also hatten wir etwas Zeit. Wir ankerten jedoch nicht mehr sondern segelten die restliche Strecke. Am Dienstag kamen wir leicht erschöpft aber erleichtert in Roccella an. Die gemeinsamen 14 Tage haben sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viel geredet und die Stimmung war sehr gut.

Ein letzter Anblick von Rovinji. Es ist jedes Mal ein lachendes und ein weinendes Auge dabei.
Am Strand von Tropea hat Elisabeth ein erfrischendes Bad genommen
Tropea Anfang November schon im Weihnachtsfieber
Ein wunderschöner Gebirgszug in Kalabrien
Elisabeth am Steuer. Sie waren beide eine große Hilfe.
In der Altstadt von Rovinj
Unsere neuen Räder werden im Hafen von Roccella zusammengebaut.
Jetzt heißt es wieder Abschied nehmen. Alles Gute euch Beiden.

Donnerstag 14. Oktober – Sonntag 17. Oktober

In dieser Zeit bekamen wir Besuch von Katharina, Stefan, Klaudia und Hans-Peter. Sie hatten ein ganzes Auto voll mit Material für uns. Ein Tauchkompresser, die komplette Tauschausrüstung, zwei Fahrräder und diverse Einzelteile. Das war für uns wie Weihnachten. Wir unternahmen gemeinsame Ausflüge und segelten das Revier zum wiederholten Mal ab. Leider hatten Sie nicht sehr viel Zeit und Abschied zu nehmen fällt uns sehr schwer. Man weiß ja, dass die Zeit bis zum nächsten Wiedersehen wieder sehr lange wird.

Donnerstag 16. September 2022 – Mittwoch 13. Oktober

Anfang Oktober wurden sie uns gestohlen . Die Neuen waren schon in Hirtlbach bestellt, da die Ersten komplett verrostet waren. Dennoch war es ärgerlich, weil wir schon etwas vom Schuss waren und jetzt alles zu Fuß laufen mussten.

Freitag, 10. September – Mittwoch, 15. September 2022

Gitti und Anton waren da 25 sm

Montag 23. August – Donnerstag 9. September 2021

Von jetzt an ließen wir es ganz ruhig angehen und genossen das schöne Badewetter und das erfrischende und sehr saubere Meer . Wir haben noch etliche Tagestouren mit Bekannten und Freunden gemacht und waren viel mit den Fahrrädern unterwegs.

Samstag 15. August 2021 – Sonntag 22. August 2021

Es war eine sehr schöne Zeit mit euch. Alles Gute und auf ein baldiges Wiedersehen.

Ein weiterer von den unzählig fotografierten Sonnenuntergängen. Es ist aber immer wieder schön
Das obligatorische Abendessen am letzten Abend
Ein köstliches Abendessen in Pula. Anlass war der Geburtstag von Claudia
Korbinian, Claudia und Helmut. Korbinian kam zu Claudias Geburtstag zu Besuch.
Helmut und Hans bei einem Ratsch, gekocht wird nebenbei
Der Sonnenuntergang am ersten Abend in Rovinj
Die lang ersehnte Solarpaneele kommt an Bord
Die Bucht von Porec. Claudia, Hans und Ich auf dem Weg zum Boot

Am Samstag kamen Claudia und Helmut in Porec an. Wir fuhren jedoch wieder nach Rovinj zurück, da dies von den Parkmöglichkeiten günstiger war.

Sonntag 1. August 2021 – Donnerstag 12. August 2021

Heute haben wir Anna in Pula vom Flughafen abgeholt. Wir schlenderten noch durch Pula und legten am späten Nachmittag noch ab. Wir ankerten in verschiedenen Buchten, doch es stand ein entspannter und ruhiger Badeurlaub im Vordergrund. Wir erlebten wunderbare gemeinsame Tage. Es gibt immer sehr viel zu erzählen.

Abendstimmung in der Bucht
Nach einem sonnigen Tag
Anna genießt die Mittagssonne
Eine Stipvisite in Rovinj
Blick auf Insel Lunga
Am Anleger von Pula
Anna unter dem Doppeltor in Pula
Tito Park
Amphitheater Pula

Samstag 24. Juli 2021 – Montag 26. Juli 2021

Pescara/Italien – Pula/Kroatien 170 sm

Es ging relativ spät los, da die Abmeldung und das Tanken relativ lange gedauert hat. Es hat ja jeder sehr viel Zeit und ist nicht in Eile. In der ersten Nacht waren der Wind und die Wellen angenehm und wir kamen gut voran. Doch auch dieses Mal zeigte uns Poseidon oder/auch Neptun seine Gewalt. Die Wellen waren wieder so mistig, der Wind relativ wenig, so daß wir keinen richtigen Vortrieb hatten. Um halb zwei Uhr nachts kamen wir in Pula an. Wir ankerten und schliefen schnell ein. Am nächsten Morgen meldeten wir uns bei der Polizei. Die verstanden jedoch überhaupt keinen Spaß, warum wir uns nicht in der Nacht angemeldet haben, sie wären doch 24 Stunden im Dienst. Eine Strafe dafür ließ nicht lange auf sich warten. Wir waren mit 250 € dabei. Dann noch für das Boot bezahlen und das befahren der Gewässer kostet nochmals extra. Eigentlich waren wir jetzt schon von Kroatien bedient. Doch am nächsten Morgen war der Ärger verflogen und wir freuten uns schon auf unseren nächsten Besuch. Meine Schwester Anna kommt am 1. August zu uns.

Samstag 16. Juli 2021 – Mittwoch 21. Juli 2021

Von Brindisi über Monopoli, Vieste, Termoli legten wir um 17.00 Uhr in Pescara an. Hier wurde uns ein Service von Furuno empfohlen. Die Männer kamen am Freitag, doch sie konnten nichts ausrichten. Also fuhren wir mit der Handy-Navigation weiter. Wir bestellten uns noch eine GPS-Maus, damit wir wenigstens mit dem Laptop navigieren können.

Mittwoch 14. Juli 2021 – Donnerstag 15. Juli 2021

Um 8.20 Uhr gings von Korfu los, wir hatten einen wunderbaren Wind, so entschlossen wir uns die 120 sm nach Brindisi in einem Ruck zu segeln. Unterwegs fiel uns immer wieder die Navigation aus, mit der Meldung dass eine dll-Datei defekt sei. Bis spät abends war es tolles Segelwetter mit 5 Bft Wind. In der Nacht wurde der Wind dann mehr, so daß wir das Groß und die Kutter etwas refften. Wir ließen einen Motor mitlaufen. Dies blieb bis ca. 5.00 Uhr morgens so, obwohl es schon sehr ungemütlich wurde. Als die Sonne aufging hatten wir in der südlichen Adria schon sehr hohe Wellen. Wir kamen mit dem Segel und dem einen Motor nicht mehr dagegen an und starteten den zweiten. Es war unglaublich, die Wellen kamen direkt von vorne und wir hatten fast keine Chance dagegen anzufahren. Ein anderer Segler kam uns entgegen, der hatte die ganze Sch… von hinten, auch nicht besser. Um 8.30 Uhr kamen wir in Brindisi an. Etwas geschafft aber glücklich.

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